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Projektgruppe-Schäfersee-Nistkasten


Busexkursion zum Thema Regenwasserwassermanagement in Berlin



Organisation: Anton Kulmus von der Projektgruppe Schäfersee

Buchung über:

Hier ein kurzer Auszug aus der Materialiensammlung zum Thema Regenwassermanagement:


Der Schäfersee in Reinickendorf-Ost hat ein Einzugsgebiet von 236 Hektar. Davon sind 38 % versiegelt. Das bedeutet, dass über Jahre hinweg im Durchschnitt 500.000 Kubikmeter Niederschlagswasser über den Schäfersee für eine Verdunstung vor Ort verloren gehen. über den Schwarzen Graben gelangt das Wasser vom „Absetzbecken Schäfersee“ zum Hohenzollernkanal und von dort in die Havel. Der Schäfersee bräuchte dringend eine Anlage wie sie der Halensee bereits hat. Bezirksamt, Senat und Berliner Wasserbetriebe sträuben sich mit aller Macht dagegen, für den Schäfersee eine nachhaltige Lösung zu finden. 

Vor etwa 4-5 Jahren wurden 1,8 Mio. € für eine Teilentschlammung ausgegeben. 70.000 Kubikmeter Dreck befinden sich noch im See. Es ist nicht auszuschließen, dass der Schäfersee Verbindungen zum Grundwasser hat. Anfang Juni 18 war der See gekippt. 300 kg tote Fische wurden ganz schnell entfernt. Es war aber nur die hohe Temperatur an der Umweltkatastrophe schuld. Dass das Schäfersee-Wasser durch die riesigen Dreckmengen, vor allem von der Residenzstraße (B96), schon von Haus aus ganz wenig Sauerstoff aufweist, wurde überall negiert. Gegen den Dreck könnte man etwas machen, gegen die hohen Temperaturen nichts. Logisch. 

Wie die nachkommenden Generationen mit dieser Drecksmenge überleben können, das ist diesen Herren Abgeordneten offensichtlich völlig egal. 

Es ist nicht nur das hochtoxische Mikroplastik aus Reifenabrieb (schätzungsweise 1000 Tonnen jährlich), sondern auch große Mengen Nikotin aus den weggeworfenen Zigarettenkippen und große Mengen Hundekot. 

Ich freu mich auf einen regen Austausch mit Ihnen
Ihr Anton Kulmus